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Bachelor of Engineering (B.Eng.) Prozesstechnik - ausbildungsintegriertes Ingenieurstudium
Ausbildungsintegriertes Ingenieurstudium in Kooperation mit der Rheinischen Fachhochschule Köln
Ausbildung zum /zur Chemikant/in + Bachelorstudium Prozesstechnik

Die Rheinische Fachhochschule Köln und die RHEIN-ERFT AKADEMIE gGmbH werden zum Wintersemester 2016/17 den Studiengang Prozesstechnik als ausbildungsintegrierenden Studiengang anbieten. Hierbei wird ein zeitgemäßes Ingenieurstudium mit einer Ausbildung zum/zur Chemikant/in kombiniert.

Das Studium
Die Prozesstechnik befasst sich mit der technischen Durchführung von chemischen und physikalischen Prozessen zur Stoffumwandlung. Da der größte Teil der modernen Industrieproduktion durch verfahrenstechnische Prozesse geprägt ist, können die Absolventen in einem breiten Industriespektrum eingesetzt werden:
  • Chemie, Petrochemie, Kunststoffe

  • Lebensmittel, Pharmaindustrie, Biotechnologie

  • Engineering und Anlagenbau

  • Energie- und Kraftwerktechnik
Seit dem Jahr 2010 gibt es keine Studiengänge mit dem Abschluss „Diplom-Ingenieur“ mehr. Diese werden zurzeit durch Bachelor- und daran anschließende Master-Studiengänge ersetzt. In der Regel besetzen Bachelor- Absolventen die Positionen in den Unternehmen, die vormals mit Diplom-Ingenieuren der Fachhochschulen besetzt wurden.

Bachelor-Absolventen der Prozesstechnik können in den Unternehmen vielfältig eingesetzt werden, vorzugsweise in den Bereichen Produktion, Forschung und Entwicklung, Planung und Projektierung sowie Vertrieb und Marketing.

Zulassungsvoraussetzung

Neben dem Abitur ist ein gültiger Ausbildungsvertrag für die Ausbildung zum/zur Chemikant/in notwendig.

Die Ausbildung zum/zur Chemikant/in erfolgt modular nach dem Zertifikationssystem in Ergänzung zur Ausbildung im Betrieb. Ein Besuch der Berufsschule ist nicht vorgesehen, spezielle Themen der Berufsschulausbildung werden im Rahmen eines Ergänzungsunterrichtes an der Rhein-Erft Akademie gGmbH vermittelt. Die IHK-Abschlussprüfung erfolgt nach einer verkürzten Ausbildungszeit von 2,5 Jahren.

Das Studium

Das Studium führt innerhalb von vier Jahren zum international anerkannten akademischen Abschluss „Bachelor of Engineering (B.Eng.)“.

Um eine optimale Vereinbarkeit von Studium und Beruf gewährleisten zu können, finden die Lehrveranstaltungen des Kernstudiums im laufenden Semester zweimal pro Woche abends, und/oder samstags im Chemiepark Knapsack in Hürth statt. Die Veranstaltungen des Vertiefungsstudiums werden abends, an einzelnen Präsenztagen und in Form einer Blockwoche je Semester an den Standorten der Rheinischen Fachhochschule Köln (Köln) angeboten.

Um den Entwicklungen der modernen Verfahrenstechnik Rechnung zu tragen, steht neben den „klassischen“ verfahrenstechnischen Fächern die Ausbildung z. B. in

  • Prozessentwicklung, -simulation und -auslegung

  • Datenerfassung und -management

  • Technischer Statistik und computerunterstütztem Qualitätsmanagement

im Vordergrund.

Neben der Vermittlung von praxisorientiertem, technischem Know-how wird aber auch Wert auf die sogenannten Schlüsselqualifikationen wie Projektmanagement, Rechnungswesen und Controlling, Fremdsprachen, Mitarbeiterführung sowie Präsentations- und Moderationstechniken gelegt.

Dauer

Im Unterschied zu einem 6-semestrigen Vollzeitstudium dauert das ausbildungsbegleitende Studium 8 Semester. Das Kernstudium erfolgt ausbildungsbegleitend und dauert 3 Semester. Das Vertiefungsstudium dauert 5 Semester. Während dieser Zeit werden die Studenten bereits im betrieblichen Alltag eingesetzt. Projekt- und Bachelorarbeit werden im 8. Semester vorzugsweise im ausbildenden Unternehmen durchgeführt.


Zielgruppe
Abiturienten mit technisch naturwissenschaftlichen Neigungen

Voraussetzung
Abitur und Ausbildungsvertrag zum/zur Chemikant/in

Aufnahmebedingung
Zulassung durch die Rheinische Fachhochschule Köln